Plasma

Was ist plasma?

Wird Materie kontinuierlich Energie zugeführt, erhöht sich ihre Temperatur und sie geht vom festen, über den flüssigen, in den gasförmigen Zustand über. Bei weiterer Energiezufuhr wird die bestehende Atomhülle aufgebrochen und es entstehen geladene Teilchen (negativ geladene Elektronen und positiv geladene Ionen). Dieses Gemisch wird als Plasma oder der „vierte Aggregatzustand“ bezeichnet.

 

In der Natur kommt Plasma z. B. in Blitzen, Polarlichtern, Flammen und der Sonne vor. Künstlich erzeugte Plasmen kennt man unter anderem durch die Neonröhre, vom Schweißen und von Blitzlichtern.

Die Änderung des Aggregatzustandes unter Energiezufuhr

FEST

Energie >

Temperatur >

FLÜSSIG

Energie >

Temperatur >

GASFÖRMIG

Energie >

Temperatur >

Plasma


Wie wirkt Plasma auf die Haut?

Durch den Plasmafunken erfolgt eine Mikroablation des Gewebes ähnlich der chirurgischen Elektrokoagulation. Die Plasmatechnologie zeigt jedoch keine Nebeneffekte auf die umliegenden Hautareale. Wegen der hohen Präzision bei geringer Energie ist die Hautreaktion rein oberflächlich (epidermal). Die Lederhautschicht wird geschont. Die ionisierten Partikel begünstigen eine narbenfreie, schmerzarme und beschleunigte Abheilung mit leicht desinfizierender Wirkung.